Felsengarten Sanspareil bei Wonsees

Dieses Mal bin ich auf meiner Recherche nach interessanten Orten über den Namen Felsengarten Sanspareil gestolpert. Das klang nach interessanten Fotomotiven, also fuhr ich dort hin.

Tatsächlich handelt es sich um ein Stück Wald (Buchenhain) mit einer Menge natürlicher Felsen, die zu einem kleinen Teil verändert oder ergänzt wurden. Dies geschah im 18. Jahrhundert, als Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth, die Schwester Friedrichs des Großen den Garten für sich entdeckte. Der Versuch, damals übliche Wasserspiele mit einzubauen, scheiterte an den technischen Möglichkeiten, so dass der Garten nicht wirklich lange benutzt wurde. Einige exotische Holzhäuser wurden gebaut, sind aber bis heute verfallen.

Wege zwischen den Felsen

Bekannt ist vor allem das Felsentheater. Während die Zuschauer in einer Felsgrotte Platz finden, wurde aus Steinen eine Ruine gebaut, in der bis heute Theaterstücke aufgeführt werden.

Das Felsentheater

Ebenfalls noch vorhanden sind der morgenländische Bau sowie der Küchenbau. In letzterem ist heute ein Café untergebracht, während der morgenländische Bau als Museum dient.

Morgenländischer Bau mit Garten

Der Name des Gartens soll übrigens dem Ausruf einer Hofdame entspringen:  „Ah, c’est sans pareil“ auf Deutsch so viel wie: „Das ist ohnegleichen!“. Ausgesprochen wird der Name aber deutsch – oder eben fränkisch.

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